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Morgen ist wieder Wochenmarkt!

Historie des Göttinger Wochenmarkts

Mittelalter |  19. Jahrhundert |  1900 bis heute | Quellen

Im Mittelalter

Göttingens Lage im Leinetalgraben als Nord-Süd-Route ist schon seit Gründung der Siedlung für den Handel von großer Wichtigkeit. Im Mittelalter war der Markt in Göttingen ein fester Handelsplatz mit großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Region. Anfang des 13. Jahrhunderts erhielt Göttingen das Stadt- und Marktrecht. Der Markt bestand jedoch schon vorher, in der ländlichen Siedlung Gutingi um die Albanikirche.

Als Markthändler traten vornehmlich fahrende Händler, ansässige Handwerker und Ackerbauern der Region auf. Die feilgebotenen Waren erstreckten sich dabei von Tuch, Gewand, Leder- und Schuhwerk über Farben, Waffen und Schmuck bis hin zu Lebensmitteln, wie Salz, Gewürzen und landwirtschaftlichen Erzeugnissen aller Art. Waren, die nicht regionaler Herkunft waren, kamen aus Lübeck und Frankfurt, den beiden wichtigsten Handelspartnern Göttingens.

Ursprünglich wurde der Markt nur an Samstagen abgehalten, doch schon im Spätmittelalter kam ein weiterer Markttag hinzu. Zudem reisten viermal im Jahr Händler von außerhalb zu einem Jahrmarkt nach Göttingen. Zweimal pro Jahr wurde ein Viehmarkt abgehalten. Die starke wirtschaftliche Stellung des Marktes ließ 1572 mit dem Austritt Göttingens aus der Hanse nach.

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Letzte Änderung: 24.03.2009
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